Malerei

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Zur Malerei von Claus Diering

Der Maler Claus Diering gehört zu den konsequentesten Vertretern ungegenständlicher gestischer Malerei im norddeutschen Raum.  Seit Jahren arbeitet er in großenBildzyklen, die einerseits in enger Verbindung zueinanderstehen, zum anderen aber Prozesse der Veränderung und Verdichtung erkennen lassen.

Die besondere Qualität dieser Malerei liegt eben darin,dass sie Konstanz und Progression miteinander verbindet.Dierings Arbeiten erweisen sich dabei als komplizierteVerflechtung von Gegensätzen: Linie und Fläche, Figur undGrund, Farbe und Raum sind zu permanenten Spannungsgefügen verarbeitet...

Seine individuelle Bildsprache, die er schon längst zu einer unverwechselbaren Charakteristik verdichtet hat, weist ihn als einen Maler aus, dessen Aussage keiner gegenständlichen Legitimation bedarf...

Die „Handschrift“ Dierings artikuliert sich zu feinnervigen Chiffren,  die wie Psychogramme die Anspannung des Malers im Augenblick der Niederschrift festhalten. Diesen  „elan vital“ zu erhalten, ist ein definiertes Anliegen des Künstlers .Wenn er selbst von „Poesie und Aggression“ in seinen Bildern spricht, so markieren sich in dieser Polarität exakt die subjektiven Qualitäten seiner Malerei...

Claus Diering erweist sich dabei als Maler, der gänzlich unabhängig von Trends den einmal gewählten künstlerischen Weg beibehält, ohne sich selbst zu wiederholen.“

                                                                 Prof. Jost Funke, Bremen

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